Vertrag steht noch nicht fest aber schon mal vorab…
Als ich letzte Woche in Köln war habe ich natürlich auch meinen damaligen Arbeitgeber (Praktikum) Webnews.de besucht. Dort habe ich natürlich auch mit den Praktikanten gesprochen. Einige, die ich damals durch das Praktikum kennengelernt habe, sind immer noch dort. Zu den Gegebenheiten bei Webnews will ich keine weiteren Worte verlieren, weil sich jeder seine eigene Meinung auf webnews.de von der Plattform bilden soll.
Natürlich redete ich auch mit meinen ehemaligen Chefs von Webnews: Stefan und Thorsten. Ihnen erzählte ich, dass ich nun bald aufbrechen werde in das Reich der Mitte. Sie waren davon sehr begeistert und hatten dafür auch einen Grund:
Webnews startet im Februar eine neue Funktionalität. Deutschlands größte interaktive Nachrichtenplattform will mit der Funktion Citizen-Journalist die Mitglieder dazu auffordern ihre eigenen Nachrichten bei Webnews zu publizieren und somit eine weitere User-Generated-Content-Funktion anbieten. Für dieses Projekt soll ich nun eingespannt werden und live von den Olympischen Spielen in Peking exklusiv für die Plattform berichten. Dies soll außerdem in der Verbindung mit dem neuen Online-Nachrichten-Magazin zoomer.de geschehen, das von Holtzbrinck Ventures unterstützt wird, die auch Investoren von Webnews sind. Zoomer kam neulich in die Schlagzeilen, weil der Herausgeber Ullrich Wickert ist, der damalige Tagesthemen-Chef. Unterstützt wird das neue Projekt außerdem vom Tagespiegel. Die Seite startet im nächsten Monat. Der Hammer dabei ist, dass ich nun indirekt durch diese Verbindung eine Akkreditierung bei den Olympischen Spielen erreiche und somit als Journalist zu den Pressebereichen zugelassen werde. D.h: Ich kann zu jedem Spiel der Olympische Spiele kostenlos gehen. Das freut mich
Ich hoffe das klappt auch so wie ich mir das erhoffe, aber so wies aussieht bin ich schon nah dran. Jetzt muss nur noch ein Vertrag mit Webnews abgeschlossen werden und dann bin ich offizieller Peking-Report von Webnews und Zoomer.
Vielleicht hört ihr bald gar nichts mehr von mir in diesem Blog, weil ich dann nur noch exklusiv für Webnews schreibe
Habe hier ja schonmal über Last.fm geschrieben. Jetzt ist der Dienst erst recht ziemlich weit nach oben in meiner Community-Favoriten-Liste gerückt. Denn Last.fm hat vor einigen Tagen bekanntgegeben, dass sie es jedem User ermöglichen werden die Songs, die bisher nur als Hörproben zu hören waren, nun in voller Länge anzubieten. D.h. von nun an kann man fast jeden Song auf Last.fm (und das sind ziemlich viele) in voller Länge streamen. Leider nur 3 Mal, aber immerhin!
Erst dachte ich mir nichts besonderes bei der Einführung des Features auf Last.fm. Aber als ich es nun Ausprobiert habe bin ich echt begeistert. Last.fm weiß langsam was ich für Musik höre und ich kann mir neue Bands empfehlen lassen und auch gleich ein Stück von denen in voller Länge anhören. Wäre jetzt noch eine eingebaute Funktion, dass ich mir die Lieder gleich beim (noch nicht existierenden) deutschen Amazon-MP3-Downloaddienst herunterladen könnte, würde die Bequemlichkeit vielleicht siegen und ich würde mir meine Mp3′s demnächst legal herunterladen (im Moment kauf ich mir ja die CD und rip sie dann auf meinen PC
) . Wer weiß…!
Last.fm ist es gelungen mit den 3 großen Plattenfirmen Verträge abzuschließen, die solch einen On-Demand-Musikdienst erlauben. Ich sage mal vorraus, dass sich in diesem Jahr noch sehr viel auf dem Musikmarkt tuen wird. Die Major-Labels kapieren nun langsam, dass es immer enger wird und öffnen sich für neue Erlösmodelle. Das Internet hat unser aller Musikhörverhalten geändert und das wird es durch Dienste wie Last.fm wohl weiter tuen. Ich bin gespannt was demnächst noch so ansteht….
Für die die immernoch nicht wissen was Last.fm ist:
Heute ist mein dreitägiger Workshop in Köln an der Journalistenschule zu Ende gegangen. Es ging dabei um die Wirtschaftsberichterstattung im TV. Das ganze wurde in Kooperation der BiTS mit RTL und N-TV durchgeführt. Sehr interessante Menschen wurden geladen und viele interessante Informationen über die Berichterstattung im TV gesagt.
Meine Highlights waren sicherlich:
1. Führung durch die Sendeanstalt von RTL
2. Führung durch die Sendeanstalt von N-TV
3. Gespräch mit einem Redakteur von RTL-Aktuell
4. Diskussion mit den PR-Chefs von Bayer und Ford zum Thema: Im Spannungsfeld Journalismus und PR
Bei RTL ist mir aufgefallen, dass die ganze Senderanstalt ein riesiger Apparat ist, der nicht unbedingt wirtschaftlich arbeitet. Denn RTL ist nicht vollkommen modernisiert und noch nicht komplett digitalisiert. Es gibt also noch hunderte von Arbeitsplätzen die für den ganzen analogen Kram (Tape rein, Tape raus) zuständig sind. Im prophezeie mal, dass diese Arbeitsplätze im Zuge der Digitalisierung leider nicht mehr gebraucht werden. Als BWLer: Ein riesiges Einsparpotenzial!
Sonst war der Workshop recht interessant, gerade auch wegen den kleinen journalistischen Tricks die man bei den Seminaren mitbekommen hat. Natürlich durften wir dann auch selber ran und haben diesen schönen Clip hier erstellt. Es ist normal, dass 10 Sekunden bevor der Beitrag beginnt der Bildschirm schwarz bleibt.
Der Sprecher ist Florian Moldenhauer. Ich bin der Übersetzer!
Unschlagbar billig habe ich gerade einen Flug bei SAS – Scandinavian Airlines gebucht. Ich werde also am 22. Februar meine Reise nach China antreten. Dabei ist meine grobe Planung die, dass ich am 22sten in Peking ankomme und mich dort mit ein paar Leuten von meinem Studienprogramm treffe. Das werden auch alles Deutsche sein. Am 28sten geht es dann weiter, per Bahn oder Flug, nach Qingdao, mein Studienstandort. Dort werde ich dann die nächsten 3 Monate verbringen. Im Juni werden dann meine ganze Familie zu besuchen kommen und mit mir ein bisschen durchs Land reisen. Im Juli versuche ich dann ein Praktikum in Peking zu absolvieren und freue mich dann im August auf die Olympischen Spiele 2008. Am 6. September wird mich Deutschland dann wieder zurückhaben. Das wird sicher ein Abenteuer!