Es ist Olympia-Zeit und ich bin immer fleißig am schreiben. Primär jedoch für Webnews.de und daher kommt immer alles erst ein paar Tage später auf den Blog.
Wenn ihr also täglich neuen Lesestoff haben wollt, dann schaut doch mal auf http://www.webnews.de/mitglied/jaybjay/geschrieben vorbei!
Ihr seid noch nicht Mitglied bei Webnews? Webnews ist eine interaktive Nachrichtenplattform auf der Nachrichten, Videoclips und Augenzeugenberichte von Mitgliedern eingestellt, bewertet und kommentiert werden können. Damit wird tägliche einer Hitliste der besten Nachrichten aus dem Netz erstellt. Die Mitgliedschaft bei Webnews ist kostenlos und bedarf nur einer kurzen Anmeldung.
Sobald ihr euch angemeldet habt, fügt mich doch bitte als euren Kontakt hinzu. Mein Benutzername: jaybjay
Jetzt noch viel Spaß beim Lesen! Grüße aus der Olympia-Stadt Peking,
JayJay
Heute kam es raus und es ist eine große Nachricht hier in China. Das Chinesische Olympische Komitee hat die Regeln bekannt gegeben um die Sicherheit im Stadion zu garantieren.
Nicht überraschend dürfen nun keine Banner, musikalischen Instrumente und Softdrink-Behälter in die Olympischen Austragungsorte mitgebracht haben. Wahrscheinlich will das Komitee dadurch auch politischen Aktivismus unterbinden, da so keine unerlaubte Werbung, Parolen oder sonstiges im Fernsehen zu sehen sein werden.
Neben diesen Regelungen ist es für Chinesen jedoch sehr schwer zu verkraften, dass auch keine Regenschirme mitgenommen werden dürfen. Diese werden größtenteils als Sonnenschirme benutzt. Wer schon mal in China war, sieht sie überall. Sobald ein kleiner Sonnenstrahl die Haut erwischt wird der Schirm geöffnet. Denn im Gegensatz zu Leuten aus dem Westen halten die Chinesen gar nichts von einem Teint. Gebräunt zu sein portraitiert nämlich in ihren Augen hart und schwer auf den Feldern zu arbeiten. Also arm zu sein. Daher wird versucht, die Haut möglichst weiß (gelb?) zu behalten.
In den chinesischen Medien gab dies heute schon einen großen Aufschrei. Die Menschen müssen wohl am Eingang lernen, dass dies auch ein Sicherheitsrisiko bedeuten kann. Außerdem versperrt es die Sicht.
Ich freue mich schon auf ein Foto auf dem hunderte von Regenschirme sieht, die leider am Securitycheck steckengeblieben sind.
Skurril ist auch: Neben diesen Bann wurden auch verboten: Fotos mit Blitz, Trunkenheit, Nackheit, Trillerpfeifen, Glückspiel, Zigarettenanzünder, Kameras und Radios. Na dann mal viel Spaß beim filtern!
Am heutigen Tag des 8. Juni, feiert die Chinesische Bevölkerung das Drachenboot Festival. Dieses fällt auf den fünften Tag des fünften Monats und wird auch „Duanwu”- oder „Doppel-Fünf”-Fest, auch „Drachenbootfest” genannt. Er ist zusammen mit dem Frühlingsfest und dem Mitherbstfest einer der wichtigsten Festtage.
Hier in Qingdao bekommt man nicht viel mit, außer dass es Feiertag, da es ein Fest ist das hauptsächlich im Süden des Landes zelebriert wird. Trotzdem wollen wir mal einen Blick auf dieses Spektakel werfen:
Nach einer Volkssage geht dieses Fest auf die versuchte Rettung von Qu Yuan (475-211 v. Chr.) zurück, der sich wegen einer Auseinandersetzung mit dem Kaiser im Fluss Miluo ertränkt haben soll. Die Fischer ruderten auf dem Fluss hin und her, um nach ihm zu suchen. Um ihn vor Wassertieren zu schützen, warfen die Leute Reisklößchen, Eier und andere Nahrungsmittel in den Fluss. Ein alter Arzt brachte ein Gefäß Xionghuang-Wein herbei und goss ihn in den Fluss, um die Wassertiere zu betrinken.
Am heutigen Tag werden zur Feier des Tages Drachenboot-Rennen auf verschiedenen Seen abgehalten. Dazu Essen die Chinesen Zongzi . Diese erinnern an die Reisklöße, die man in den Fluss geworfen haben soll, damit die Fische nicht den Leichnam von Qu Yuan fressen. Diese Zongzi sind Klöße aus Klebreis, eingewickelt in Bambusblätter, mit verschiedenen Füllungen wie z.B. Datteln, süßem Bohnenbrei, Schinken, Krabben, Erdnüssen und Eigelb.
Ich durfte selber heute diese lustig aussehenden Pakete essen und muss sagen, dass sie gar nicht mal so schlecht schmeckten. Auch im Fernsehen konnte ich die atemberaubenden Bilder der Drachenbootrennen miterleben. Schade dass ich nicht dabei war!
Tickets für die Olympischen Spiele zu erwerben war noch nie einfach. Zwar ist es dieses auch mein erstes Mal aber war es noch nie so schwer für mich Tickets für ein Großevent zu ordern.
Es gibt 7 Millionen Tickets, davon sind 50% für Sponsor en und Offizielle reserviert. Die Anderen 50% gehen an das Publikum. Dabei gibt es 240 Preiskategorien, insgesamt sind die Preise sehr günstig (beginnend von 5€ bis 250€) und auch für das chinesische Publikum nicht zu teuer. Unterschiedliche Preise für Chinesen und Ausländer gibt es nicht. Der Ticketverkauf wird in 4 Phasen unterteilt in denen verschiedene Kontingente für Tickets freigegeben werden. Dies begann bereits im Januar.
Leider gelten diese Regeln nur für Chinesen. Für Deutsche sieht das ganz anders aus. Schon im August letzten Jahres kamen die ersten Berichte, dass Deutschland von den 35.000 zustehenden Tickets nur die Hälfte zugeteilt wurden. Demnach war es damals schon schwer Tickets zu erwerben. In Deutschland kommt jedoch hinzu, dass die Tickets nur über den Reiseveranstalter DERTour gebucht werden können. Diese sind vom deutschen NOK dazu exklusiv beauftragt worden.
Im Moment möchte ich selber noch Tickets bestellen. Leider sind die im regulären Verkauf schon lange ausverkauft. Da ich mich derzeit in China aufhalte, würde ich sie natürlich gerne hier erstehen. Das ist leider nicht möglich, ich muss mich an mein Heimat NOK wenden. Diese hat die Ticketvergabe an DERTour abgedrückt. Das Problem ist, dass DERTour nicht gut genug auf den Ticketverkauf vorbereitet ist. Es gibt zwar eine Website auf der zu unregelmäßigen Zeiten eine Restkarten-PDF-Datei veröffentlich wird, jedoch ist das bestellen ein einziges Chaos. Die Plattform von DERTour entspricht nämlich nicht den heutigen Webstandarts. Man muss erst mühsam ein PDF Formular ausdrucken, dieses handschriftlich ausfüllen und dann wieder per Fax oder Email zurückschicken. Der Clou: Man weiß nie wann die Restkarten aktualisiert werden. Täglich sitze ich jetzt vor meinen PC um dieses PDF Dokument zu aktualisieren. Werden neue Tickets ausgegeben muss ich schnell sein. Ausdrucken, einscannen und zurückschicken. Jedoch ist danach nicht Mal klar ob ich die Tickets bekom men habe, da mir keine Bestätigung zugeht. Erst wenn die Tickets bei mir zu Hause angekommen weiß ich sicher, dass ich diese erworben habe oder eben nicht. Meist sind die Reskarten in einigen Minuten wieder ausverkauft.
Ich frage mich warum der Ticketskauf so kompliziert gestaltet wurde. Welcher geniale Kopf hat dieses System für 15.000 Tickets gewählt? Genauso gut könnte man diese Tickets auch über eBay verkaufen. Das wäre wahrscheinlich kostengünstiger und effektiver
Seht selbst. Puh… Große Erleichterung. Ich habe mich schon selbst sehr verrückt gemacht. Aber es scheint ja jetzt alles zu klappen.
Grüße aus dem warmen Qingdao!
Und da melde ich mich aus dem sonnigen Peking!
Also ich muss sagen, dass mein Flug jetzt nicht der super aufregenste war. Eher standart. Aber ich hab wenigstens einen Teil dokumentiert:
In Kopenhagen habe ich dann Ruben getroffen, mit dem ich mir hier in Peking ein Hotelzimmer teile. Wir sind in Kopenhagen dann die 8 Stunden Flug angetreten und auch pünktlich in Peking gelandet. Bei uns ist es jetzt gerade 17:50 Uhr Ortszeit.Die Fahrt mit dem Taxi war dagegen echt aufregend. Der Taxifahrer konnte kein Englisch und bis er kapiert hatte, dass wir zum Mecure-Hotel wollten, hat es einige Zeit gedauert. Die Fahrt durch die Stadt war echt unglaublich. In Peking wird unheimlich viel gebaut. Wir müssen uns das ganze aber nochmal genauer anschauen. Wahrscheinlich erst morgen, heute sind wir zu kaputt.Nun sind wir hier und eigentlich ist mir das Hotel ziemlich egal, hauptsache wir haben Internet!Und so werde ich euch demnächst noch weiteres berichten… Stay tuned!
Der letzte Eintrag aus Deutschland. In knapp 4 Stunden geht es los. Ich bin ganz entspannt und freue mich erstmal auf die Woche Urlaub in Peking.
Ich habe nochmal kurz eine Funktion im Blog aufgepimpt: Rechts seht ihr jetzt “Diesen Blog abonnieren”. Wenn ihr da drauf klickt könnt ihr den Blog mit verschiedenen Feedreadern abonnieren oder euch das ganze per Email zuschicken lassen. Dazu füllt einfach dieses Formular aus:
Zusätzlich habe ich eine Fotogallerie eingerichtet, die man aber erst in den nächsten Tagen sehen kann. Ich werde dort auch meine Fotos geotaggen und dann könnt ihr sehen wo ich die Fotos genommen habe. Schaut mal rein…
Das wars erstmal von mir. Wenn ihr jetzt nichts mehr von mir hört, kann es an der chinesischen Internetzensur liegen. Aber hoffen wir mal das Beste.
Bis dann und wir lesen uns in China!
Heute war ein aufregender Tag. Nachdem ich damals David Garrett bei Stern TV sah und ich sah, dass er in einer halben Stunde ca. 70€ durch Straßenmusik gemacht hatte, reizte es mich das ganze Mal selber auszuprobieren. Heut Morgen bin ich dann einfach mal spontan mit meiner Gitarre losgezogen um das ganze selber mal auszuprobieren. Vorher habe ich natürlich noch kurz beim Ordnungsamt Frankfurt angerufen um “die Regelungen zur Straßenmusik” einzuholen.
Um ca 11.00 Uhr dann war ich an der Frankfurter Hauptwache und wollte loslegen. Natürlich war da auch eine gewisse Nervosität in mir, da ich mich nicht als der perfekte Musiker bezeichnen würde. Eigentlich wollte ich nur mal die Reaktion von den Menschen und mir selber testen.
Der Hauptplatz, an dem viele Leute vorbeikamen, war schon besetzt. So verkrümelte ich mich erstmal in eine andere Ecke und packte dort meine Gitarre aus. Dann ging es los… Die ersten Lieder waren ein bißchen holprig, weil man sich erstmal gewöhnen musste, dass man einfach so Lieder im Bahnhof spielte, aber nach einiger Zeit ging das Gefühl dann doch weg und ich konnte mich ganz auf die Musik konzentrieren. Promt wurde, dass auch von ein paar Passanten mit ein paar Euro belohnt.
Hatte ich mich zuvor noch beim Ordnungsamt nach den Regeln erkundigt, da standen sie schon vor mir und baten mich den Platz zu verlassen, da es hier nicht erlaubt wäre zu spielen. Der einzige Platz in der Hauptwache wäre der vorm Kaufhof. Das war jedoch der Ort wo sehr viel Durchgangsverkehr wäre und damit sehr beliebt bei den Musikern.
So gesetzestreu wie ich bin habe ich mich gleich zu diesem Ort begeben, wo vorher noch ein Akkordeonspieler seine Stücke zum besten gegeben hatte. Der war jedoch nicht mehr aufzufinden und so platzierte ich mich einfach dort und fing an zu spielen. Sehr viele Personen kamen und guckten. Aber irgendwie störte das nicht mehr, sondern fing richtig an Spaß zu machen. Wieder konnte ich einige Euros einsammeln. Hier meine ganze persönliche “Setlist”
:
Das ist zwar jetzt nichts innovatives Neues, aber ich würde sagen, dass ich die Stücke schon gut kenne und sie sozusagen zu meinem Standartreportoire gehören. Passanten hielten an und blieben einen Moment stehen und bestätigten mir, dass es schöne Musik ist, die ich da mache!
Nachdem ich dort ca. 1 Stunde ein paar Stücke zum Besten gebenen hatte und außerdem meine Finger halb abgefroren waren unterhielt ich mich noch mit dem Akkordeonspieler. Er kam aus Rumänien und verdiente mit der Straßenmusik seinen Lebenunterhalt. Nach kurzem Chit-Chat übergab ich ihm wieder das Musikzepter für die Hauptwache.Bilanz: Einige Euros konnte ich einsammeln, jedoch nicht auf David Garrett Niveau. Insgesamt 10€ in 1 Stunde. Wahrscheinlich liegts einmal an der Qualität, aber auch an dem Wochentag und Tageszeit. Aber ich bin dennoch überrascht.
Ein guter und spaßiger Nebenjob ist es auf jeden Fall!Leider kann ich das Ganze nicht in naher Zunkunft wiederholen, da ich übermorgen fliege. Aber lustig war es auf jeden Fall!
Der neue Holtzbrinck Züchtling (für den ich eventl. auch schreiben werde) Zoomer.de ist gestern Nacht online gegangen. Auf den ersten Blick hebt sich das Nachrichtenportal wirklich von den anderen Nachrichtenseiten ab. Jedoch erinnern dann die Deeplinks wieder an die gewohnten SpiegelOnline-Artikel. Anscheind wird jedoch mehr mit Bild und Video gearbeitet. Ein nettes Intro-Video mit Ullrich Wickert gibt es hier und die passende Kritik von DWDL.de hier. Schaut mal rein…
Und am Freitag geht es schon ab nach China. Mir wurde in den letzten Tagen oft die Frage gestellt ob ich denn schon aufgeregt wäre. Naja… Irgendwie spannend ist es ja schon. Aber richtig aufgeregt bin ich dann auch wieder nicht.
Die letzten Tagen waren noch einmal geprägt von ein paar Ereignissen.

Als erstes durfte ich am Montag meine Hochschule an meiner ehemaligen Schule vorstellen. Gerechnet hatte ich damit, dass ich den Vortrag vor ca. 30 interessierten Schülern halte. Jedoch kam es dann dazu, dass die Schüler der 12 Klasse in der 4 Stunde von der Schulleitung frei bekommen haben um zu meinem Vortrag zu kommen. So durfte ich das ganze dann vor ca. 150 (des)interessierten Schülern halten. Aufgeregt war ich dann schon ein bisschen. Aber am Ende wurden mir die paar Infomaterialen aus der Hand gerissen, wonach ich doch hoffentlich schließen kann, dass es ganz gut ankam

Am Dienstag dann habe ich mein lang erwartetes Visa abholen können. Es war zu meinem erstaunen sehr einfach gewesen. Ich bin eine Woche zuvor bei dem chinesischen Konsulat gewesen und habe dort meine Visaapplikation abgegeben. Das ganze hat 2 Minuten gedauert. Am Dienstag habe ich es dann abgeholt, was auch recht zügig ging. Und keine Probleme. Da habe ich ganz andere Erfahrungen mit dem Konsulat der USA gemacht, als ich 2003 mein High School Jahr dort verbracht habe.

Am Donnerstag ging es dann zuerst nach Köln zu Webnews. Dort habe ich mit meinen Chefs mal besprochen was Sache ist. So wie es aussieht werde ich von Juli ab sehr intensiv für Webnews schreiben. Das tolle ist, dass ich bei meiner Berichterstattung ziemlich frei bleiben kann. Also keine nervigen Vorgaben. Natürlich soll es schon ein gewisses Niveau haben. “Denk dir einfach es ist dein persönliches Reisetagebuch” wurde mir gesagt. Heißt das jetzt, dass ich fürs Bloggen bezahlt werde?

Auf jeden Fall startet auch in dieser Nacht das Nachrichtenportal zoomer.de, dass ja für die Zweitverwertung der Artikel gegebenenfalls Interesse haben wird. Als ich dann eben noch auf der super Medienseite DWDL.de rumgesurft bin ist mir dieser sehr lustige Artikel aufgefallen: Webnews: Warum nicht gleich ehrlich? Tja… Indirekt werde ich ja in diesem Artikel schon auf einen Bild-Lesereporter reduziert. Mal sehn was ich für Stories aufdecke

Nach dem Gespräch am Donnerstag ging es dann weiter nach Iserlohn wo an der BiTS der Unternehmertag stattgefunden hat. Meiner Meinung nach hält der Titel nicht ganz was er verspricht, weil zwar viele lokale Unternehmer da waren, aber die Vorträge fast gar nichts mit Unternehmertum gemein hatten. Wenigstens stellte habe ich noch einen Einblick von Herrn Walther bekommen, der davon berichtete in wie fern der Verkauf der BiTS an den Bildungsanbieter Laureate den Studenten zugute kommen soll. Er hat sich nämlich zu diesem Schritt entschieden um die BiTS um einiges internationaler zu machen. Neben internationalen Austauschprogrammen (die auch ausländische Studenten zu uns bringen), sollen auch ausländische Professoren nach Iserlohn kommen. Ich kann das nur begrüßen.
So… Der Eintrag ist ja lang geworden. Mal sehen ob ich nochmal vor dem Abflug dazu komme zu Bloggen. Bis dahin!